In einer globalisierten Industriewelt, die vor massiven regulatorischen und wirtschaftlichen Umbrüchen steht, ist eine starke Vernetzung wichtiger denn je. Am Dienstag und Mittwoch vertrat der technische Geschäftsführer Alexander Jahn KAUTASIT beim richtungsweisenden Verbandstreffen des größten Industrieverbands Europas in Frankfurt am Main. Das Ziel: Strategischer Austausch und die aktive Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Dichtungsbranche.

Ein Meilenstein in der Gremienarbeit: Gemeinsam stärker

Eine Premiere prägte das diesjährige Treffen: Die Arbeitskreise Fluiddichtungen und Dichtungsplatten agierten erstmals in einer gemeinsamen Sitzung. Als Unternehmen, das in beiden Bereichen tief verwurzelt und aktiv tätig ist, begrüßen wir diesen Schulterschluss ausdrücklich. In Zeiten komplexer Lieferketten und technischer Anforderungen ist das Nutzen von Synergien kein bloßes Schlagwort, sondern das Gebot der Stunde. Durch die engere Verzahnung können wir Wissen effizienter bündeln und technologische Standards schneller vorantreiben.

Die Brennpunkte der Industrie: Zwischen Regulatorik und Welthandel

Die Diskussionsrunden waren hochkarätig besetzt und spiegelten die aktuellen Herausforderungen wider, die uns und unsere Kunden derzeit am stärksten bewegen:

Konjunktur im Maschinenbau: Wo steht die deutsche Schlüsselindustrie aktuell? Die Analyse der wirtschaftlichen Lage im Maschinenbau ist essenziell, um als Zulieferer in der Dichtungstechnik vorausschauend planen zu können.
PFAS-Regulierung: Das geplante Beschränkungsverfahren für PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) stellt die Dichtungsbranche vor enorme regulatorische Herausforderungen. Hier gilt es, frühzeitig Alternativen zu prüfen und die technische Machbarkeit sicherzustellen, ohne die Leistungsfähigkeit industrieller Anlagen zu gefährden.
US-Zölle und globale Lieferketten: Die handelspolitischen Entwicklungen in den USA haben direkte Auswirkungen auf den Export und die Stabilität globaler Lieferketten. Der VDMA bietet hier eine wichtige Plattform, um Auswirkungen zu bewerten und Strategien zur Risikominimierung zu entwickeln.
Product Carbon Footprint (PCF): Nachhaltigkeit wird messbar. Wir arbeiten intensiv daran, den ökologischen Fußabdruck unserer Produkte vergleichbar und transparent zu gestalten, um den Anforderungen einer klimaneutralen Produktion gerecht zu werden.

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